Uralt oder der Methusalem vom Ottenstein (© by Schofele)

Gründungsmitglied (obwohl Vereinsmeier- und Kostümierungsmuffel) - Fanclub-Namenserfinder - Alterspräsident - Renter-Block-M-letzte-Reihe-Sitzer - Perlen-Bewohner

Zum Fußballinteresse im Allgemeinen und der Spezialrichtung Wismut Aue kam ich bereits in jungen Jahren durch Vater, Onkel und Cousin. Den ersten dokumentarischen Nachweis sieht man rechts auf dem Bild:

Natürlich gibt es keine genauen Zahlen der Spielbesuche, aber so im 700er Bereich müsste es schon mindestens sein. Was waren die Höhepunkte? Da gibt es zwei herausragende Spiele: Der Sieg in Halle* mit der Verabschiedung des FCK in Richtung Liga Süd und seinem Drumherum als Politikum zu tiefsten Zone-Zeiten. Und selbstverfreilich gegen den DSC mit dem feststehenden Aufstieg in die 2.Bundesliga. Positiv sind im Gedächtnis natürlich auch die Spiele gegen Erfurt (Klassenerhalt durch den gehaltenen 11-Meter in Stralsund), Lok Stendal (Brigade Hoff erfand da "Was für Deutschland Helmut Haller ist für Wismut Aue Konrad Schaller". Am nächsten Tag wurden wir vom Schuldirektor befragt, wo wir denn im Stadion gesessen hätten.), ein Spiel (ASK Vorwärts?) wo Schaller mit gebrochenem Bein noch den Siegtreffer schoss, Spiel gegen Rostock mit der Lila-Trikotfarbe-Premiere, Intertoto gegen die Westmannschaft Braunschweig, Sieg gegen 1860 in komischen Farben, Aufholjagden gegen Nürnberg oder zuletzt gegen den OFC. Auch das erste Spiel in der Allianzarena gehört dazu. Schlecht konnte es einem bei den offensichtlichen Beschiss-Spielen im FDGB-Pokal und beim legendären Skandalspiel ausgerechnet immer gegen die Schwäne werden. Und verpasste Gelegenheiten wie ein Spiel gegen Barcelona wegen ein paar Mandarinen oder die Abstiege, die eigentlich mehr als überflüssig waren. Schlimm waren auch die Zeiten mit Trainerlegenden wie Fischer, Eisengrein, Minge, Lieberam, Seitz und der Schmalzlocke.

Meine Mannschaft der ganzen Jahre (nur Spieler die ich auch gesehen habe): Weißflog - Seinig, Kos, V. Schmidt, Emmerich, St. Krauß, H. Erler, Schaller, Mothes, Juskowiak, Escher.

Auswechselspieler: Ebert - Babik, B. Müller, Pohl, Noveski, Killermann, Schmiedel, Kaiser, Schüßler, Einsiedel, Curri.

Als Spieler zwar unter Niveau, aber als Typen unvergessen: Gerber, Bauer, Stein, Kunde, Reypka, Distelmeyer.

Trainer: Schädlich
Co-Trainer: B.Müller, Thomale


3.v.links bzw. 4.v.rechts: Alterspräsi

Hoffen wir auf weitere schöne Jahre mit unserem Hobby, ansonsten müsste man sich wieder mit der Modelleisenbahn oder den Briefmarken beschäftigen.